Musiklabor
BPM- und Tonart-Finder – Tempo und Tonart einer Audiodatei erkennen
Dieser BPM- und Tonart-Finder analysiert deine selbst ausgewählte Audiodatei lokal im Browser. Er ist keine Suche nach einem Songnamen: Du wählst die Datei aus, deren Tempo und Tonart du untersuchen möchtest. Das Ergebnis verbindet eine BPM-Schätzung mit einer geschätzten Tonart, zwei Tonartkandidaten und einer relativen Vertrauensanzeige. Nutze es als Ausgangspunkt zum Nachhören, für eine Session oder für die Vorbereitung eines Übergangs.
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Wie analysiere ich meine eigene Audiodatei?
Wähle eine Audiodatei bis 80 MB über das Dateifeld aus. Der Browser muss ihr Format dekodieren können; eine passende Dateiendung allein garantiert das nicht. Nach der Auswahl beginnt die Analyse. Die Audiodaten werden für diese Berechnung im Browser verarbeitet. Wenn das Dekodieren scheitert, versuche eine andere, kompatibel exportierte Datei. Eine reine Umbenennung der Dateiendung ändert weder den Audiocodec noch dessen Unterstützung.
Wie entsteht der angezeigte BPM-Wert?
Die Tempoanalyse sucht im dekodierten Audio nach einer regelmäßigen zeitlichen Struktur und schätzt daraus Schläge pro Minute. BPM beschreiben das Tempo, nicht die Anzahl der Takte. Bei undeutlichen Akzenten kann sich eine musikalisch verwandte Halbierung oder Verdopplung anbieten. Klingt ein Stück etwa nach 80 BPM, während 160 BPM erscheinen, prüfe beide Zählweisen mit dem hörbaren Puls und deiner geplanten Anwendung im Projekt.
Welcher Ausschnitt wird für die Tonart verwendet?
Für die Tonart werden Tonhöhenklassen aus dem ersten Audiokanal zusammengefasst. Die Auswertung nutzt höchstens 180 aufeinanderfolgende Blöcke zu je 4.096 Samples am Dateianfang. Bei 48 kHz entspricht das ungefähr den ersten 15 Sekunden. Ein langes Schlagzeug-Intro, ein einzelner Akkord oder ein anderer Anfang als die spätere Hauptpassage kann deshalb die Schätzung beeinflussen. Eine kurze Datei liefert entsprechend weniger verfügbare Analyseblöcke.
Was bedeuten zwei Kandidaten und die Vertrauensanzeige?
Die erfassten Tonhöhenklassen werden mit Dur- und Mollprofilen verglichen. Der Finder zeigt die zwei am besten passenden Kandidaten und leitet die Vertrauensanzeige aus deren Bewertungsabstand ab. Ein angezeigter Prozentwert ist keine statistische Wahrscheinlichkeit, dass die Tonart richtig ist. Bei eng beieinanderliegenden Kandidaten hilft ein Hörvergleich mit Melodie, Bass und Schlussakkord. Fehlt eine brauchbare tonale Verteilung, kann keine Tonart angezeigt werden.
Wie prüfe ich ein Ergebnis für meine Session?
Höre zuerst einen Abschnitt mit stabilem Puls ab und vergleiche den BPM-Wert mit deinem Metronom oder Tap-BPM-Ergebnis. Prüfe danach beide Tonartkandidaten an einem Instrument. Das Tempo allein verrät keine Tonart; ein plausibler Wert bestätigt daher nicht automatisch das zweite Ergebnis. Der Finder verändert weder Geschwindigkeit noch Tonhöhe der Datei. Er liefert Analysewerte, die du anschließend selbst in deiner Musiksoftware verwenden kannst.
Welche Angaben helfen beim Einordnen der Analyse?
| Angabe | Bedeutung | Praktische Prüfung |
|---|---|---|
| 120 BPM | Geschätzte 120 Schläge pro Minute | Puls mit Metronom vergleichen |
| 80 oder 160 BPM | Mögliche unterschiedliche Zählweisen | Musikalische Schlagebene prüfen |
| Zwei Tonartkandidaten | Bestplatzierte Profilvergleiche | Beide mit Melodie und Bass prüfen |
| Dateigröße bis 80 MB | Obergrenze der Dateiauswahl | Zusätzlich Browser-Kompatibilität prüfen |
Häufige Fragen zur BPM- und Tonartanalyse
Kann ich einfach einen Songtitel eingeben?
Nein. Dieses Werkzeug analysiert die Audiodatei, die du über das Dateifeld auswählst. Es sucht weder in einem Musikkatalog noch anhand von Künstlername oder Songtitel nach einer Aufnahme.
Bedeutet eine hohe Vertrauensanzeige sichere Erkennung?
Nein. Die Anzeige beschreibt den Abstand der beiden führenden Profilbewertungen. Sie ist keine Erfolgswahrscheinlichkeit und ersetzt bei mehrdeutiger Harmonik, Modulationen oder ungewöhnlichem Material nicht das Nachhören.
Warum wird meine Audiodatei nicht geöffnet?
Sie kann größer als 80 MB sein oder ein vom Browser nicht dekodierbares Format verwenden. Exportiere bei Bedarf eine kompatible Audiodatei und wähle diese aus; bloßes Umbenennen hilft nicht.
Kann ich mit dem Finder den Song transponieren?
Nein. Der Finder schätzt Tempo und Tonart. Er bearbeitet das Audio nicht und erstellt keine Version mit geändertem Tempo oder anderer Tonhöhe. Dafür benötigst du eine geeignete Audiobearbeitung.
Beispiele geprüft am 15. Oktober 2026; Schätzungen hängen von den angegebenen Annahmen ab.
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